Siri: Shut the f*** up, you ugly t**t!
Was sagt uns das wenn das eigene Handy die Geduld mit einem verliert? Oft denke ich mir was denn wohl wäre, wenn Geräte mit dem jeweiligen Besitzer reden könnten. Stellen wir uns vor ein Auto erklärt uns, dass es wohl wenig sinnvoll sei, immer wieder im selben Winkel die Parklücke nutzen zu wollen, hat es doch die 20 Mal zuvor ebenfalls nicht funktioniert. Oder ein Fernseher mit schlechtem Bild würde wohl stöhnen und seine Plasmateile schütteln, wenn wir um das Bild zu verbessern auf die Fernbedienung schlügen.
Jetzt haben wir aber unserem Handy eine Stimme gegeben.
Sie heißt Siri und gibt Antworten. Fragt man Siri wo man tote Körper verstecken kann, schlägt es Sümpfe und andere Alternativen vor. Fragt man Siri wo man Hilfe nach einer Überdosis Viagra bekommt, werden auch hier passende Vorschläge geliefert. Selbst wenn man die Frage äußert, warum man schon so lange keinen Sex mehr hatte, schlägt einem Siri nahe gelegende Escort-Services vor.
Siri nutzt die Google-Suche für ihre Treffer. Doch scheinbar entwickelt Siri ein Eigenleben. So ist Siri wohl leider katholisch. Denn die Frage nach Abtreibungskliniken bleibt unbeantwortet. Aber auch wenn sich hier vielleicht eine Persönlichkeit vermuten lässt, die nicht gerade für jeden Eigentümer passend zu sein scheint, geht Siri einen Schritt weiter und verliert die Geduld, wenn man scheinbar zu viele Fragen stellt, oder immer wieder die selbe, oder vielleicht wenn Siri davon ausgeht, dass man die Antwort eigentlich wissen müsste.
In England war ein 12-jähriger Bub im Schauraum der Kette Tesco und fragte Siri wie viele Menschen auf der Welt leben. Siris Antwort war “Shut the f*** up, you ugly t**t”. Selbst als die Mutter des Jungen die selbe Frage erneut stellte, bekam sie den selben Wortlaut ausgespuckt. Das Gerät befindet sich nun wieder auf dem Weg zu Apple um herauszufinden was denn hier passiert sei.
Aber scheinbar müssen sich die DAUs nun vor ihren Geräten in Acht nehmen.




