Path – Der Pfad deines Lebens

Path – Der Pfad deines Lebens

Genau das ist das Motto des an Facebook erinnernden Social Networks.

Und doch ist es ganz anders und verfügt über tolle Features die die Nutzung sehr angenehm machen.

Der größte Unterschied ist auf jeden Fall, dass es keine webbasierte Oberfläche wie zum Beispiel auf Twitter oder Facebook gibt, sondern rein App-basiert ist. Das mag auf den ersten Blick vielleicht ein wenig unpraktisch sein, doch scheint das Path-Konzept so gut durchdacht, dass die Web-Oberfläche nicht wirklich fehlt.

Betrachten wir zuerst die Kernfeatures. Der Startscreen ist im Prinzip eine Timeline (es wird auch beim durchscrollen eine hübsche Uhr angezeigt die dem User verdeutlicht wann seine Freunde ihre Beiträge gepostet haben) der eigenen Freunde und derer Aktivitäten.

In der linken unteren Ecke befindet sich ein “+” durch welches man selbst Inhalte mit seinen Freunden teilen kann. Und hier hat Path einige sehr interessante Features eingebaut.

Beispielsweise kann man per Klick auf das Mond-Symbol der Community sagen “Ich gehe schlafen” oder “Ich stehe auf”. Im ersten Moment ein Feature bei man zwangsläufig auf den Gedanken kommt: “Muss ich denn jeden Sch*** posten?” Nein, natürlich nicht. Es gibt die Funktion. Ob man sie nun benutzen möchte oder nicht, liegt natürlich wie immer beim User selbst.

Das nächste Symbol ist eine Sprechblase. Das gelernte Verhalten lässt uns schon ahnen was sich dahinter verbirgt. Ja, richtig – hier lässt sich einfach freier Text einfügen. Path verfolgt aber nicht den Gedanken den eigenen “Status” posten, sondern fragt “Was denkst du?” Man sieht hierbei schon sehr deutlich, dass es den Machern von Path klar ist, dass ihre User keine weltbewegenden Nachrichten posten, sondern schlicht ihre eigenen Gedanken.

Der nächste Menüpunkt ziel auf einen der auf Facebook und Google+ meist geteilten Inhalten ab. Musik. Hinter dem Symbol der Note verbirgt sich eine Musiksuche mit der Frage “Was hörst du”. Sehr angenehm ist es, dass selbst nach intensiver Suche von unbekannten Liedern die Ergebnisse gefunden wurden.

Mit Path-Places gibt den Usern mit der eingebundenen GoogleMap die Möglichkeit sehr einfach und leicht einzuchecken. Ein Punkte-System wie bei Foursquare gibt es nicht, das dürfte aber auch nicht die treibende Kraft hinter dem Gedanken des Eincheckens gewesen sein.

Ein Klick auf das Personen-Symbol zeigt einem die eigenen Freunde an, wodurch es spielend einfach ist Menschen zur gegenwärtigen Position hinzuzufügen.

Letztlich gibt es noch die Möglichkeit Fotos aufzunehmen und im Stream zu veröffentlichen. Hierbei erinnert Path ein wenig an Instagram, denn die Bilder können mit verschiedenen Belichtungen aufgenommen werden. Wesentlich plakativer als bei Instagram wird dem User allerdings verdeutlicht, dass es viele weitere Filter gibt und vermutlich geben wird, die allerdings gegen ein geringes einmaliges Entgelt erhältlich sind.

Das hinzufügen von Freunden funktioniert über Facebook-Kontakte, eigene Kontakte aus dem Telefonbuch und über E-Mail Einladungen. Gleichzeitig werden dem User aber auch Freunde aufgrund der eigenen Freunde vorgeschlagen, was es sehr einfach macht eine Anfrage zu senden und Bekannte zu finden die hier vielleicht eine andere E-Mailadresse oder Telefonnummer eingegeben haben.

Auf das eigene Profil wird kein großer Wert gelegt, was darauf schließen lässt, dass die Macher von Path ihr Netzwerk für Personen entwickelten die sich tatsächlich kennen. Denn bis auf ein Profilbild, ein Banner und sehr wenig grundlegende Informationen wird nicht viel an Angabemöglichkeiten geboten.

Somit bietet Path die ideale Plattform um sich mit rein privaten Kontakten zu verbinden und der Add-Flut auf Facebook und Google+ ein wenig zu entziehen. Natürlich, wer Path inflationär nutzt wird auch hier bald vor selbigem Problem stehen, jedoch ist Path durch den Aufbau insgesamt ein wenig mehr als rein privates Netzwerk zu verstehen.

Weiterführende Links:

Path – Website

Path im iTunes Store

Path im Android Market

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